Jahresabschluss

Wir erstellen den Jahresabschluss (d.h. Steuerbilanzen, Einnahmeüberschussrechnungen, Sonderbilanzen und Handelsbilanzen) für gewerbliche und freiberufliche Unternehmen aller Größenordnungen und Rechtsformen nach den geltenden handels- und steuerrechtlichen Bestimmungen. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses gehen wir insbesondere auf die neu hinzugekommenen Schwierigkeiten aber auch Chancen durch das BilMoG ein.

Mit den besonderen Anforderungen inländischer Niederlassungen und Betriebstätten ausländischer Unternehmen sowie verschiedener Branchen und Berufsgruppen im Rahmen des Jahresabschlusses (z.B. Ärzte, Architekten, Bauunternehmungen, Investmentgesellschaften, Versicherungsmaklern, regenerativer Energien, sonstige Freiberufler und gemeinnützige Organisationen) sind wir bestens vertraut.

Bei der für Kapitalgesellschaften jährlich durchzuführenden Pflicht-Veröffentlichung des Jahresabschlusses im elektronischen Bundesanzeiger achten wir besonders darauf nur die Mindestangaben unserer Mandanten preiszugeben. Für diesen Zweck erstellen wir aus der eigentlichen Bilanz heraus eine Veröffentlichungsbilanz aus welcher nur der zu veröffentlichende Mindestinhalt der Bilanz ersichtlich ist.

Kaufleute im Sinne des Handelsgesetzbuches (HGB) sind zur Aufstellung eines, den gesetzlichen Regelungen des HGB entsprechenden, Jahresabschlusses verpflichtet. Für Personenhandelsgesellschaften (OHG, KG, GmbH & Co. KG) und Kapitalgesellschaften (GmbH, UG (haftungsbeschränkt), AG und eG) sind außerdem die entsprechenden erweiternden Vorschriften des HGB bzw. der jeweiligen zusätzlichen Gesetze (GmbHG, AktG, GenG) zu beachten. Benötigen Sie Hilfe bei Ihrer Handelsbilanz? Wir erstellen Ihnen diese nach Maßgabe dieser gesetzlichen Vorschriften. Sie erreichen uns über unser Kontaktformular oder telefonisch unter 0 90 90 / 96 97 - 0.
Den niedrigsten Steuerbilanzgewinn ermitteln Aufgrund teilweise gravierend abweichender Ansatz und Bewertungsvorschriften zwischen dem Handelsgesetzbuch (HGB) (dies ist die sog. Handelsbilanz, welche für öffentliche Stellen, für Banken oder für die Offenlegung im elektronischen Bundesanzeiger benötigt wird) und den Steuergesetzen, welche sich seit Einführung des BilMoG (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz) massiv verschärft haben, ist in vielen Fällen eine gesonderte Steuerbilanz zu erstellen. Die Steuerbilanz ist die Grundlage für die Einkommensbesteuerung (Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer) von Steuerpflichtigen mit Einkünften aus Gewerbebetrieb bzw. von Kapitalgesellschaften. Wir beraten bei Erstellung der Steuerbilanz gezielt auf Ausübung günstiger steuerlicher Wahlrechte zur Verminderung des Steuerbilanzgewinns, welcher Grundlage für Einkommen-, Gewerbe- bzw. Körperschaftsteuer ist. Mehr Informationen zur Steuerbilanz Für mehr Informationen zu Ihrer Steuerbilanz erreichen Sie uns über unser Kontaktformular oder telefonisch unter 0 90 90 / 96 97 - 0.
Dank BilMoG eine aussagekräftige Handelsbilanzierung erstellen lassen Allgemein versteht man unter BilMoG das am 29.Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts. Seit dem am 31.09.2009 beginnenden Geschäftsjahres ist dieses grundsätzlich anzuwenden. Die Bundesregierung beabsichtigte durch die Herbeiführung von Effekten zur Deregulierung eine erhebliche finanzielle Entlastung der Wirtschaft. Zugleich sollte eine Stärkung das Bilanzrechts des Handelsgesetzbuches für den Wettbewerb mit internationalen Rechnungslegungsstandards erreicht werden. Dabei bleiben die Ausschüttungsbemessung und Maßgeblichkeit der HGB-Abschlüsse für die Besteuerung als zentrale Funktion bei der Rechnungslegung weiterhin beständig. Das BilMoG sieht man heute als allseits äußerst tiefgreifendes Modernisierungsgesetz des HGB-Bilanzrechts der letzten Jahre. Es soll für Unternehmen eine Entlastung von vermeidbarem Bilanzierungsaufwands herbeiführen. Eine Befreiung mittelständischer Einzelkaufleute mit kleinem Geschäftsbetrieb von der handelsrechtlichen Buchführungs-, Inventur-, und Bilanzierungspflicht ist ebenfalls beinhaltet. Auch eine Erleichterung und Befreiung der Kapitalgesellschaften, wie AGs und GmbHs, bei der Bilanzierung, ist vorgesehen. Die von der BilMog veränderte  Bilanzierungspraxis eröffnet die Möglichkeit weg von der Einheitsbilanzierung, bei der die Handelsbilanz noch der Steuerbilanz entsprochen hat. Nun ist seit dem Inkrafttreten des BilMoGs eine separate Steuerbilanz für Unternehmen notwendig geworden. Vor allem für Gesellschaften ist eine derartige Einheitsbilanz nicht mehr haltbar – hier kann in Zukunft der Weg hin zur richtig aufzustellenden Handelsbilanz und separaten Steuerbilanz unter Ausnutzung steuerlicher Abschreibungsmöglichkeiten und handelsrechtlicher Darstellung des höchstmöglichen Gewinns eingeschlagen werden. Ein großer Vorteil liegt darin, dass sich die Handelsbilanz auf diese Weise für Dritte aussagekräftiger und transparenter gestaltet. Eine Beispielrechnung verdeutlicht den  Ausweis eines deutlich attraktiveren Jahresüberschusses unter gleichzeitiger Reduzierung des der Einkommensbesteuerung zugrunde legenden Steuerbilanzgewinns durch das BilMoG (seit 2009):   Handelsbilanz Steuerbilanz Vorläufiges Ergebnis     100.000 € 100.000 € Sonderabschreibung 0 € 100.000 € Endgültiges Ergebnis 100.000 € 0 € z.B. Vorläufiger Gewinn laut Einheitsbilanz 100.000 Euro; Steuerbilanz Sonderabschreibung § 7g EStG 100.000 Euro; Handelsbilanz Sonderabschreibung nicht möglich Mehr Informationen zum BilMoG Für mehr Informationen erreichen Sie uns über unser Kontaktformular oder telefonisch unter 0 90 90 / 96 97 - 0.
Das Prinzip der Einnahme-Ausgaben-Rechnung erklärt Unter der Einnahmeüberschussrechnung oder auch Einnahme-Ausgaben-Rechnung ist eine vereinfachte Gewinnermittlungsmethode zu verstehen. Als Rechtsgrundlage wird das Einkommensteuergesetz (§ 4 Abs. 3 EStG) herangezogen. Steuerpflichtige können ihren Gewinn als Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ermitteln, sofern sie nicht dazu verpflichtet sind Bücher zu führen und regelmäßige Abschlüsse zu machen. Eine eindeutige Ausübung dieses Wahlrechts ist jedoch die Voraussetzung.  Zu den Steuerpflichtigen, welche Einnahmeüberschussrechnungen anwenden dürfen gehören neben Kleingewerbetreibenden auch die freien Berufe. Bei letzteren ist dies unabhängig von der Höhe des Gewinns oder des Umsatzes geregelt. Allerdings muss auch in diesem Fall das eindeutige Wahlrecht ausgeübt werden. Als besonders gilt bei dieser Weise der Gewinnermittlung das Zufluss- und Abflussprinzip. Es sind demnach nur die Einnahmen und Ausgaben zu berücksichtigen, die im entsprechenden Wirtschaftsjahr eingenommen bzw. gezahlt wurden. Unberücksichtigt bleiben also Bestandsveränderungen. Eine periodengerechten Gewinnermittlung wird nicht erreicht, was den wesentlichen Unterschied zum Betriebsvermögensvergleich bildet. Eine Ausnahme stellt jedoch die Zuordnung der Einnahmen dar, die beim Jahreswechsel regelmäßig wiederkehren. Investitionen in das bewegliche Anlagevermögen können nur dann gewinnbringend als Ausgabe berücksichtigt werden, wenn die Höhe der zulässigen Abschreibung eingehalten bleibt. Wir erstellen nicht die Einnahmeüberschussrechnung, sondern prüfen und beraten auch die Sinnhaftigkeit dieser Gewinnermittlungsmethode, da unter Umständen der Wechsel in eine andere Gewinnermittlungsmethode aus gesamtsteuerlicher Betrachtungsweise Vorteile bringen kann. Hierfür sind nicht nur der Betrieb im Einzelnen, sondern auch das Gesamteinkommen, sowie die Vermögensverhältnisse des Mandanten zu betrachten. Mehr Informationen zur Einnahmeüberschussrechnung Für mehr Informationen zur Einnahmeüberschussrechnung erreichen Sie uns über unser Kontaktformular oder telefonisch unter 0 90 90 / 96 97 - 0.
Sonderbilanzen im Zuge der Gesamtbilanz erstellen Die Sonderbilanz betrifft das Sonderbetriebsvermögen eines Mitunternehmers einer mitunternehmerischen Personengesellschaft.  Das Resultat der Sonderbilanz ist ein Betriebsvermögensvergleich, der die zweite Stufe des steuerlichen Gesamtgewinns einer Mitunternehmerschaft darstellt. Das steuerliche Betriebsvermögen umfasst das der Gesellschaft gehörige Vermögen – auch als Gesamthandsvermögen bezeichnet – zusammen mit Wirtschaftsgütern, die sich im Eigentum des Gesellschafters bzw. Mitunternehmers befinden und als Sonderbetriebsvermögen zu bewerten sind. Alle Gewinne und Verluste, die sich aus dem Sonderbereich ergeben, das heißt alle Sonderbetriebseinnahmen und –ausgaben, sind als bezogene Einkünfte komplett dem Mitunternehmer (Eigentümer) zuzurechnen. Diese werden schließlich in einer Sonderbilanz und Sonder-GuV für den Mitunternehmer aufgestellt. Die Gesamtbilanz zur Bestimmung des steuerlichen Gesamtgewinns einer Personengesellschaft bzw. Mitunternehmerschaft setzt sich demnach aus der Steuerbilanz, einschließlich der Ergänzungsbilanz und zuzüglich der Sonderbilanzen der Mitunternehmer zusammen. Wir stehen beratend bei der Ausgestaltung des Firmenkonstrukts, vor allem des Ausweises von werthaltigem Vermögen getrennt von insolvenzgefährdetem Gesamthandsvermögen als Sonderbetriebsvermögen, zur Seite. Mehr Informationen zur Sonderbilanz Für mehr Informationen zur Sonderbilanz erreichen Sie uns über unser Kontaktformular oder telefonisch unter 0 90 90 / 96 97 - 0.
Schnelle und sichere Übermittlung der Jahresabschlüsse Allgemein besteht in Deutschland seit dem 13. Jahrhundert mit der Einführung frei einsehbarer Grundbücher Publizitätspflicht oder Offenlegungspflicht. Bestimmte Unternehmen sind heute verpflichtet Ihre Jahresabschlüsse (verkürzt oder ausführlich, je nach Größe) im Bundesanzeiger zu veröffentlichen. Durch die Einführung des elektronischen Bundesanzeigers (www.bundesanzeiger.de) ab dem 01.01.2007 war diese Verpflichtung erstmals tatsächlich praktikabel durchführbar und ist seitdem für alle Kapitalgesellschaften und Personengesellscjahresabschlusshaften, welche als unbeschränkt haftenden Gesellschafter eine Kapitalgesellschaft haben verpflichtend. Diese Pflicht zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses ist immer bis spätestens zwölf Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres zu erfüllen. Über das Internetportal des Unternehmensregisters sind die eingereichten Unterlagen öffentlich einsehbar. Die Software der Justizverwaltung überwacht die Einhaltung dieser Pflicht, damit eine kontinuierliche und vollständige Publikation der offenlegungspflichtigen Jahresabschlüsse gewährleistet wird. Eine Nichteinhaltung der Offenlegungspflicht wird seit Januar 2008 sogar mit einem Ordnungsverfahren vom Bundesamt für Justiz bestraft. Sonderleistung: Erstellung einer verkürzten Veröffentlichungsbilanz
Um den Aufwand und die Kosten, die im Zusammenhang mit der Veröffentlichung Ihres Jahresabschlusses stehen, möglichst gering zu halten, unterstützen wir Sie bei der gesamten Abwicklung der Veröffentlichung Ihrer Jahresabschlüsse, von der Erstellung der Veröffentlichungsbilanz, der sicheren Übermittlung über DATEV an den Bundesanzeiger Verlag, bis zur abschließenden Kontrolle Ihrer Veröffentlichung im elektronischen Bundesanzeiger. Wir bieten als Sonderleistung auch die Erstellung einer separaten Veröffentlichungsbilanz, dass bedeutet einer soweit als möglich konsolidierten Bilanz, inklusive Anhang an. Hierin liegt der Vorteil, dass nur das Wichtigste veröffentlicht wird und nur wenig eingesehen werden kann. Service: Sichere Übermittlung der Daten über DATEV an den elektronischen Bundesanzeiger Wenn Sie sich für eine schnelle und sichere Übermittlung Ihrer Jahresabschlüsse über uns interessieren und noch mehr Informationen zur Veröffentlichung Bundesanzeiger bekommen möchten, erreichen Sie uns über unser Kontaktformular oder telefonisch unter 0 90 90 / 96 97 - 0.